mit Windmond-Schlaraffiade
Plauen ist weltberühmt für seine Spitze – jene feinen, durchbrochenen Stickereien, die zeigen, wie viel Kunst in wenigen Fäden stecken kann. Für ein gutes Bier gilt Ähnliches: wenige Zutaten, viel Können. Das Castrum Plaviense verbindet beides in seiner dritten Quell-Sippung, die zugleich die Windmond-Schlaraffiade des Reyches ist.
Der Windmond, wie Schlaraffen den November nennen, ist die Zeit, in der es draußen stürmt und drinnen gemütlich wird. Ein besserer Anlass für eine Quellsippung lässt sich kaum denken. In der Spitzenburg darf man mit schlaraffischem Zeremoniell, Fechsungen rund ums Quell und jener vogtländischen Herzlichkeit rechnen, die sich hinter einer gewissen Wortkargheit versteckt – bis zum zweiten Krug.
Pilger sind willkommen und sollten nur eines wissen: Im Vogtland wird nicht gejammert, sondern gedichtet. Oho!
Gastgeber: Schlaraffia Castrum Plaviense (172)
Das Castrum Plaviense wurde am 6. März 1909 gegründet; Mutterreych ist die Glauchavia aus Glauchau. Es sippt in der Spitzenburg in Plauen – ein Name, der an die Plauener Spitze erinnert, für die die Stadt weltbekannt ist. Die Reychsfarben sind Blau und Gelb. Mit der Curia Salensis im nahen Hof verbindet das Reych eine lebendige Freundschaft.
Termin aus der Sippungsfolge des Reyches. Änderungen sind möglich – bitte vor dem Besuch beim Reych nachfragen.
Weitere Quellsippungen
- Quellsippung der Washingtonia beim Reychsausritt nach Eisenach (29. Oktober 2026, Eisenach)
- 4. Quellreychsippung (29. Oktober 2026, Siegen)
- 2. Quellsippung „Quell und Schalk“ (30. Oktober 2026, Bamberg)
