Sippen wider den tierischen Durst
Am Niederrhein trinkt man Alt, und zwar aus kleinen Gläsern, damit es nie warm wird und man nie lange warten muss. Das Reych Gladebachum Monachorum – schon der Name erinnert an die Mönche, die der Stadt ihren Namen gaben – lädt zur vierten Quellreychsippung in die Geroburg.
Das Motto „Sippen wider den tierischen Durst“ lässt auf einen Abend schließen, an dem der Durst ernst genommen, aber nicht überschätzt wird. Tierisch ist an einer Sippung ohnehin nur der Uhu, und der ist für seine Mäßigung bekannt – jedenfalls sagt man das über ihn.
Niederrheinischer Humor ist leise, trocken und trifft genau – ganz wie ein gut gezapftes Alt. Pilger, die das einmal erleben wollen, sind in Mönchengladbach richtig.
Gastgeber: Schlaraffia Gladebachum Monachorum (252)
Das Reych Gladebachum Monachorum wurde am 6. Dezember 1924 gegründet; Mutterreych ist die Crefeldensis aus dem nahen Krefeld. Der lateinische Name übersetzt die Stadt wörtlich: das Gladbach der Mönche. Gesippt wird in der Geroburg; der Name lässt an Erzbischof Gero von Köln denken, auf den die Gründung der Mönchengladbacher Abtei zurückgeführt wird. Die Reychsfarben sind Schwarz, Silber und Grün.
Mehr über das Reych und die Brautradition in Mönchengladbach →
Termin aus der Sippungsfolge des Reyches. Änderungen sind möglich – bitte vor dem Besuch beim Reych nachfragen.
Weitere Quellsippungen
- Quellsippung der Washingtonia beim Reychsausritt nach Eisenach (29. Oktober 2026, Eisenach)
- 4. Quellreychsippung (29. Oktober 2026, Siegen)
- 2. Quellsippung „Quell und Schalk“ (30. Oktober 2026, Bamberg)
