Bier war schon ein Göttertrunk, als es in Bremen noch keine Hanse gab. Sumerer opferten es, Ägypter gaben es ihren Toten mit ins Grab, und die Germanen tranken es zu Ehren ihrer Götter – meist in erfreulicher Menge. Die Brema verfolgt in ihrer Quellsippung diesen langen Weg bis zum Quell der Schlaraffia.
Dass ausgerechnet Bremen diese Reise erzählt, hat seinen Reiz: Die Hansestadt hat Bier einst über die Meere verschifft und ist bis heute weltbekannt für ein Bier, das man in jedem Hafen der Welt bekommt. In der Hansaburg wird der Göttertrunk an diesem Abend vermutlich wieder etwas irdischer – aber keineswegs weniger feierlich.
Pilger aus Bremen und dem Umland sind eingeladen, einen Abend zu erleben, an dem Geschichte, Hanseatenhumor und Schlaraffia zusammenfinden. Die Götter haben ihren Platz am Tisch, der Uhu aber sitzt auf dem Thron.
Gastgeber: Schlaraffia Brema (52)
Die Brema wurde am 5. Oktober 1883 gegründet; Mutterreych ist die Dessavia aus Dessau. Sie sippt in der Hansaburg in der Kurfürstenallee, in Rot und Weiß – den Farben der Hansestadt. Die Burg öffnet an Sippungsabenden schon um 18.30 Uhr zur Atzung; das Reych bittet Gäste um vorherige Anmeldung.
Termin aus der Sippungsfolge des Reyches. Änderungen sind möglich – bitte vor dem Besuch beim Reych nachfragen.
Weitere Quellsippungen
- Quellsippung der Washingtonia beim Reychsausritt nach Eisenach (29. Oktober 2026, Eisenach)
- 4. Quellreychsippung (29. Oktober 2026, Siegen)
- 2. Quellsippung „Quell und Schalk“ (30. Oktober 2026, Bamberg)
