In Dresden ist die Bierfrage auch eine Architekturfrage. Die Stadt hat Brauereien mit Namen wie Waldschlößchen, Feldschlößchen und Felsenkeller hervorgebracht – offenbar fand man hier, ein ordentliches Bier verdiene mindestens ein kleines Schloss. Die Dresa florentis spitzt das zu ihrer Quellsippung zu: Burg oder Feldschlösschen?
Für Schlaraffen ist die Antwort natürlich klar – die Burg, denn dort sippt man. Aber so einfach macht es sich das Reych nicht. In der Augustusburg darf man mit Fechsungen über sächsische Braugeschichte rechnen, über Aktienbrauereien, Schlösschen aller Art und jene Dresdner Eigenart, selbst dem Quell einen gewissen Barockschwung zu verleihen.
Ein Abend für Pilger, die Elbflorenz von einer Seite kennenlernen wollen, die in keinem Reiseführer steht.
Gastgeber: Schlaraffia Dresa florentis (411)
Die Dresa florentis – der Name spielt auf Dresden als „Elbflorenz“ an – wurde am 23. April 1994 gegründet und ist eine Tochter der Assindia aus Essen. Sie sippt in der Augustusburg im Dresdner Süden, in Gold und Schwarz, den Farben des Reyches. Aus der Dresa ist 2014 wiederum die Gorlitia hervorgegangen; das Reych hat also selbst schon für schlaraffischen Nachwuchs in der Oberlausitz gesorgt.
Termin aus der Sippungsfolge des Reyches. Änderungen sind möglich – bitte vor dem Besuch beim Reych nachfragen.
Weitere Quellsippungen
- Quellsippung der Washingtonia beim Reychsausritt nach Eisenach (29. Oktober 2026, Eisenach)
- 4. Quellreychsippung (29. Oktober 2026, Siegen)
- 2. Quellsippung „Quell und Schalk“ (30. Oktober 2026, Bamberg)
